Nach den Öffnungszeiten der Mediathek – Vom 19en. September bis 28en. November
Sprache: Französisch
Das Leben eines Jazzmusikers ist stets eng mit dem Klang der Gruppe verbunden, aber auch mit Momenten der Einsamkeit.
„Solo(s)“ zeigen jene Augenblicke der Gnade, in denen Shabaka Hutchings allein seinem Publikum gegenübersteht. Wenn Fred Hersch mit seinem Klavier zu sprechen scheint, zieht sich Michel Portal in die Winkel eines Theaters zurück, um seine Bassklarinette aufzuwärmen und das Lampenfieber zu vertreiben.
„Solo(s)“ ist auch die Ekstase von Abdullah Miniawy (Le Cri du Caire), wenn er dem Solo von Peter Corser lauscht. „Solo(s)“ ist eine kleine Geschichte des Jazz, die aufzeigen möchte, wie die Intensität der von jedem Musiker empfundenen Emotionen dem Klang der Gruppe Körper und Seele verleiht.
Seit seinem zwölften Lebensjahr begleitet Jazz den Alltag von Hervé Escario, nachdem er zufällig eine Schallplatte von Archie Shepp aufgelegt hatte. Seine zweite künstlerische Offenbarung war die Entdeckung der Fotografien von Josef Koudelka, Roy DeCarava und Marc Riboud. Schwarzweißfotografien von Jazzmusikern, aber auch von Zirkusartisten und Tänzern, wurden für ihn zur Selbstverständlichkeit.
Als Gewinner des 1. Preises des Jazz World Photo 2023 und 2025 arbeitet Hervé Escario regelmäßig mit Jazzmusikern (Émile Parisien, Henri Texier, Yoann Loustalot, Sylvain Rifflet u. a.) für Album- und Pressefotos zusammen und kooperiert mit zahlreichen Festivals (Tourcoing Jazz, Brussels Jazz Festival, Jazz in Marciac, Jazz en Nord usw.).